Viva Las Vegas!

Ich weiß, dass ich mit meinem Blog hänge. Das liegt daran, dass ich mega erkältet bin und gestern morgen das Gefühl hatte richtig krank zu sein. Stimme ist seit Tagen weg, Hals tut seit Tagen weh, Nebenhöhle zu… Richtig Schei….

Da auf dem ganzen Weg bis Las Vegas keine (zeitliche) Möglichkeit bestand eine Apotheke zu finden, war der Reiseleiter so lieb und hat in der Busgruppe gefragt ob jemand Medikamente mit hat. Eine junge Frau hatte eine halbe Packung Sinupret… Erstmal ein Lichtblick. Eine andere Dame versorgt mich jetzt mit Globoli.. Ich glaube zumindest im Moment mal dran.

Hier in USA kann man Medikamente eigentlich im Supermarkt kaufen.. Bis zu einer gewissen Stärke und danach braucht man einen Arzt. Den will ich eigentlich nicht.

So, und das ist einer der Gründe für mein verspäteten Blog.

Ich habe die erste Tageshälfte mehr oder weniger im Bus verbracht. Den Bryce Canon habe ich nur mal kurz gesehen. Beeindruckend, vor allem das Lichtspiel der Sonne. Das Wetter ist uns gnädig, blauer Himmel, zwar tierisch kalt, aber Sonne satt.

Weiter ging die Fahrt nach Las Vegas. Unsere Unterkunft eine Hotel/Casino Kombi. Keine Lobby im eigentlichen Sinne und Eingang durch das Casino. Überall schrilles Licht, ständig Musik und Plingpling. Dann gefühlt Kilometer gelaufen bis wir auf unserem Zimmer ankamen.

Ihr könnt euch die Dimensionen nicht vorstellen.. Alles geht nur riesig. Der Flur zu den Zimmern war sicher 200 m lang.

 

Kurze Pause und dann ein vierstündiger Stadtrundgang. Von einem Superlativ zum anderen. Schön ist was anderes, so empfinden es Ben und ich.

In Las Vegas ist alles erlaubt, vor allem das, was sonst überall verboten ist bzw im Untergrund läuft.

Die Casio/Hotel Betreiber benötigen nur 19 Monate um ihre erste schwarze Zahl nach ihrer Investition zu schreiben, also ab dem 20. Monat spätestens sind sie in der Gewinn Zone.
Zumal sie null Steuern zahlen. Es gibt keine Erhebungen, was tatsächlich an Geld umgesetzt wird. Eine Zahl aus dem 1995 sagt, dass es c.a. 435 Milliarden US-Dollar waren… Tja, ne schräge Kleinigkeit.

Eine weitere schräge Kleinigkeit sind die über 700 Wedding chapels. Heiraten ist 24 Std 7 Tage die Woche möglich. Für ganze 78,50 USD, eine Scheidung kostet genauso viel.
Inzwischen gibt es die Wedding to Go, man braucht nur die rechtlich anerkannte Erlaubnis eines Gerichts, zahlt die 78,50 und fährt zu der Kirche, die man möchte. Dort kostet es natürlich auch Geld, aber das liegt dann an den persönlichen Wünschen. Man kann im Auto sitzen bleiben, der Pastor steckt seinen Kopf ins Auto, erzählt kurz was und dann kann man unterschreiben und fährt als Ehepaar weg.
Stellt man nach ein paar Tagen fest, dass es nicht passt, kann man sich unkompliziert das Scheidungsformular aus dem Internet runterladen, druckt es aus, beide unterschreiben und schicken es an die Behörde. Eine Woche später geht jeder seiner Wege…

Schräg ist auch der Unterschied zwischen den alten und ersten Casinos und den Neuen. Die alten Casino haben das Ballermann Publikum. Halbnackte Männer und Frauen bieten ihre Foto Dienste an, Gaukler verschaukeln die Leute und Kriegsveteranen betteln um Unterhalt.

 

Resümee: einmal reicht uns

 

Hit des Tages:
wir waren in einen outlet und haben günstig eingekauft

Flop des Tag:
Die Würstchen, die wir in Dosen gekauft hatten sind komplett durchgefallen.. In Geschmack, Geruch und KonsistenZ

2 Gedanken zu “Viva Las Vegas!

  1. Auf dem Flur Bild… ist da am Ende desGanges nicht ein Kind auf einem Dreirad zu sehen
    Wir fanden Vegas ja auch zu … tja wie soll ich sagen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.